FAQs und Antworten von Bischof Glettler (17.1.2021)

In einer eigens herausgegebenen Orientierungshilfe reagiert der Innsbrucker Diözesanbischof auf Fragen über das Flüchtlingselend auf der griechischen Insel Lesbos.

Wir dokumentieren hier eine Kurzfassung!

Lesen Sie weiter auf www.dibk.at 

Wie bedrohlich ist die wirkliche Situation auf Lesbos?

Was unterscheidet ein Notlager vom unzumutbaren Ort Kara Tepe II?

Gibt es schon Menschen mit Asylbescheid, die in Europa verteilt werden könnten?

Reicht eine "Hilfe vor Ort" nicht aus?

Brauchen wir so übertriebene "Katastrophenbilder" in den "social media"?

Es gibt so viel Elend auf der Welt. Warum sich nur um Lesbos kümmern?

Fordert die Kirche nur die Politik auf, oder tut sie sonst noch etwas?

Und was ist mit Griechenland? Müssen wir für die Versäumnisse eines EU-Landes zahlen?

Welche Rolle spielt die EU? Ist das Elend auf den griechischen Inseln nicht ein Totalversagen der EU?

Und welche Rolle spielt EU jetzt? Gibt es eine gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik?

Woher kommen die Flüchtlinge, die sich auf Lesbos befinden? Was haben sie hinter sich?

Warum genau 100 Familien aufnehmen? Ist das nicht eine willkürliche Zahl?

Hat Österreich nicht schon Enormes für Notleidende und Flüchtlinge gemacht?

Und warum soll Österreich in dieser Notsituation noch einmal Vorbild sein und zupacken?

Aber kommen dann nicht immer wieder Flüchtlinge? Ist der Pull-Effekt nicht gefährlich?

Welchen Asyl-Status haben die Personen, die sich in den Flüchtlingslagern befinden?

Es gibt also gesellschaftliche Bemühungen. Was aber tut die Kirche? Wo und wie hilft sie am Ort?

Ist Integration überhaupt sinnvoll? Kann sie gelingen? Oder handeln wir uns mit Zuzug mehr Probleme ein?

Was zeichnet eine christlich-soziale Politik aus? Steht nicht Verantwortungsethik gegen Gesinnungsethik?

Wie kann man nun konkret in Tirol helfen? Wer sind Ansprechpartner?